Das EigenArt-Archiv: Rückblicke auf das Veranstaltungsjahr 2016

Luca

Geschichten aus der Tiefsee des Lebens

Dort, wo melancholische Singer-Songwriter-Lieder auf energiegeladenen Pop treffen, wo verträumte Melodien sich vermischen mit wilden Emotionen, wo englische und deutsche Reime sich die Hand reichen und gemeinsam eine Welt aufspannen – dort wohnt Luca, eine freiheitsliebende junge Musikerin, immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen und den leisen oder lauten Momenten, die das Herz berühren.

Die gebürtige Osnabrückerin Luca (Gitarre, Gesang) ist im Duo mit Hendrik Hahler (Percussion) deutschlandweit unterwegs. Die Konzerte sind melancholisch bis fröhlich, leise bis laut, erfrischend ehrlich und eigensinnig. Da gibt es Geschichten von kleinen Monstern, wilden Affen, Astronauten, trampeligen Elefanten – und Geschichten von der Liebe.

Zerbrechlich wie Dido, aber gleichzeitig mit einer kämpferischen Attitüde, die mitunter an die Cranberries Sängerin Dolores O’Riordan erinnert, formt Luca einen erzählerischen Sound und ein Spannungsfeld, das zwischen entschlossener Direktheit und behutsamer Weiblichkeit schwebt und sich in jedem Moment neu entdeckt.

Luca selbst bezeichnet ihre Musik als Akustik-Pop. Die teils sehr großen und aufwendigen Produktionen lassen aber erkennen, dass dieser Begriff sehr weit gefasst ist. Irgendwo zwischen Singer-/Songwriter und experimentellem Pop lässt sie ihrer Kreativität freien Lauf. Da gibt es zwischen Gitarrenklängen und Percussion auch Streicher, Trompeten und hiphop-artige Beats.

Luca produziert ihre Musik selbst mit Unterstützung von Hendrik Hahler (Percussion). Indem sie nicht an ein Label oder einen Produzenten gebunden ist, bewahrt sie sich ihre Freiheit, die sie in ihrer Musik immer wieder aufs Neue auslebt.

Diskografie:

  • EP „Sleepless – Tiefseetaucher B-Sides“ – 2015
  • CD „Tiefseetaucher“ – 2014
  • CD „I don’t think so“ – 2012

 

Ende 2012 gewann sie den weltweiten Amnesty-International-Songwettbewerb und in ihrer Heimatstadt Osnabrück wählte man sie zweimal hintereinander zum wichtigsten Musiker/Künstler des Jahres (2011 und 2012).

Zitate/Rezensionen:

„Das, was Luca von sich hören lässt, ist einzigartig – zumindest im Osnabrücker Raum, wenn nicht gar deutschlandweit.“ (Neue Osnabrücker Zeitung, 2014)

„Diese Musik, diese Produktion hat eine fantastische Räumlichkeit, und als Zuhörer sitzt du mittendrin!“ (Gitarre&Bass, 2014)

„Das sprichwörtlich schwierige zweite Album hat Luca mit Bravour geschultert, wobei die detailverliebte Melange aus Indie, Pop und Folk, der melancholische Grundtenor, die tiefgründigen und an Metaphern reichen Texte sowie Lucas sanfte, aber klare Stimme dafür sorgen, dass dem Musik-Liebhaber ein außergewöhnliches Hörerlebnis geboten wird.“ (Echte Leute, 2014)

„Was sie dabei von anderen Künstlern des Genres zwischen Electro-Pop und Singer/Songwriter-Handwerk unterscheidet, ist ihre wunderbare Direktheit, musikalisch, selbstbewusst, aber dabei sensibel, unaufdringlich. Diese eigenwillig arrangierte und instrumentierte Musik hat etwas ganz Besonderes, eine ganz eigene Ausstrahlung.“ (Gitarre&Bass 2012)