Lachmusik - Klassik zum Kugeln

Klaus Wallendorf (Horn & Conférance) und Andreas Kowalewitz (Flügel)

Klassische Musik muss ernsthaft sein!
Das Gegenteil ist der Fall, wenn sich die beiden Musiker Klaus Wallendorf (Berliner Philharmoniker, GERMAN BRASS) und Andreas Kowalewitz (Bayerisches Staatstheater am Gärtnerplatz) einen Ausflug ins humoristische Terrain gönnen, um die Abgründe philharmonischen Unsinns zu erforschen. Die Personal sparende Luxusfusion aus Berliner Philharmoniker und Bayerischem Staatstheater zeigt in Virtuosität, wie Perfektion und Kurzweil harmonieren und klassische Kompositionen ungehemmt Heiterkeit auslösen. Es darf gelacht werden! Wer sagt denn, dass klassische Musik ernsthaft sein muss?

Das Ensemble unternimmt eine oft bühnenreife konzertante Gratwanderung zwischen philharmonischem Unernst und virtuosen Albernheiten. Es wendet sich an ein genussbereites, schmunzelfähiges und altersloses Publikum ohne nennenswerte Vorkenntnisse und ist auf dem schweren Weg zwischen Anspruch und Erfüllung auf spontanen Beifall angewiesen.

Streicher, Bläser, ein Klavier,
sturmerprobte Conférencen,
Heiterkeit im Jetzt und Hier,
zwerchfellfolternde Séancen,

musikalisch-literarisch,
philharmonisch - unvollkommen,
parodistisch - exemplarisch,
sinnlos von sich eingenommen,

Kleinkunst kapitaler Klasse,
Mozart, Haydn, Wörndl, Grieg...
Schlangen an der Abendkasse:
Kurz und bündig: LACHMUSIK.

Das Duo Lachmusik sagt über sich selbst: „Wir sind die spass- und gewinnorientierte, Personal sparende Luxusfusion aus Berliner Philharmonikern und Staatstheater am Gärtnerplatz: der Dirigent Andreas Kowalewitz am Klavier und der Hornist Klaus Wallendorf am Mikrofon."

Genießen Sie ein Programm, das bereits das Münchner Prinzregententheater, den Wiener Musikvereinssaal, die Berliner Philharmonie sowie den Allwetterzoo Münster mit Publikum gefüllt und mit Gelächter erfüllt hat.

Programmauswahl:

Brahms´ Tierleben - Mozart in Kreuzberg - Csardas im Saitenwind – Wein, Weib und Gezank – Walzer von der Vogelweide – Einzeller und Bestseller – Bauernoper aus Altausseh – Futuristisches Couplet – der 40-minütige Zugabenblock – Schubert in Donesien – Schüttelreime aus Tralien - Täglich Schmunzeln ohne Runzeln (Andis Gesichtsgymnastik) – usw.

Klaus Wallendorf:

Geboren am 22.11.1948 (Tag der Hausmusik) in Elgersburg/ Thüringer Wald
Seit 1965 besoldeter Hornist
Seit 1980 Berliner Philharmoniker
Mitglied des Consortium Classicum und German Brass

Gelegenheitsliterat, Gebrauchslyriker, halboffizieller Entertainer der Berliner Philharmoniker (Jahrtausendwechsel, Ehrungen, Jubiläen, Pensionärsfeiern, Intendantenwechsel…), Suhrkamp-Autor („Berlin im Licht“, Seite 62), KURSBUCH-Autor (Heft 162 und 165), Laudator (Bundesverdienstkreuze für Chefdirigenten, Tropenmediziner etc…), Festredner („75 Jahre Beamtenheimstättenwerk“…), Kabarettist in der BAR JEDER VERNUNFT, Berlin („Eine Kleine Lachmusik“) im Gasthof Kandler, Oberbiberg („Mozart zum Kugeln“), Hörbuch-Musikant (Tilman Spengler: „Wenn Männer sich verheben“), mehrsprachig verwendbarer Conférencier (Japanisch, Dänisch, Ladinisch, Sächsisch, Skipetarisch, Russisch, Rheinisch, Liptauisch, Wienerisch, Holländisch, Friesisch, Bayrisch…), Ständchen- Komponist („Brahms´ Tierleben“…), Lied-Autor („Die Polka im Öffentlichen Nahverkehr“…), Einspringer für Loriot (Frankenthal, Bad Soden, Alte Oper Frankfurt), Liedbegleiter („Lieder der Romantik“ mit Dietrich Fischer-Dieskau, ORFEO), Wortschöpfer („Vom Einzeller zum Appenzeller“…), Träger der Bahncard 50.

Andreas Kowalewitz:

Andreas Kowalewitz wurde 1961 in Hannover geboren. Ab 1979 absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ein Klavier- und Dirigierstudium.
1985 wurde Andreas Kowalewitz zunächst als Kapellmeister und Solorepetitor an das Staatstheater Kassel engagiert.
1991 assistierte er Sylvain Cambreling am Théâtre de la Monnaie in Brüssel bei DER RING DES NIBELUNGEN, den er 1994 auch an der Oper Frankfurt als Assistenzdirigent betreute. Zahlreiche Engagements als Gastdirigent führten Andreas Kowalewitz u.a. ans Pult der Bochumer Symphoniker, des Münchner Kammerorchesters, der Münchner Symphoniker und der Oper Bonn sowie ans Staatstheater Kassel, wo er 1994 Erster koordinierter Kapellmeister war, sowie 1996 als Stellvertretenden GMD an die Oper Nürnberg.
Andreas Kowalewitz hat regelmäßig Uraufführungen zeitgenössischer Werke dirigiert, u.a. 1997 die Oper ACHILL UNTER DEN MÄDCHEN von Wolfgang-Andreas Schultz am Staatstheater Kassel und 1996 THE DEATH OF KLINGHOFFER von John Adams in Nürnberg. Er dirigierte Bernsteins WEST SIDE STORY in Kassel, Essen und Bonn, sowie seit Dezember 2001 auch am Staatstheater am Gärtnerplatz. Seit 2000 begleitet er Ivan Rebroff als Dirigent auf seinen internationalen Tournéen. Am Staatstheater am Gärtnerplatz debütierte Andreas Kowalewitz im Februar 2001 beim Rosenmontagskonzert und übernahm mit HELLO, DOLLY! im Dezember 2001 erstmals eine Neueinstudierung. Anlässlich des 100. Geburtstags von Peter Kreuder hat er im April 2005 beim WDR eine Konzertgala dirigiert.