Tom Kirk

Der Spielmann und Sänger

Tom Kirk stellt seine Eigenkompositionen vor. Im Gegensatz zum Titel seiner vor einem Jahr erschienenen CD „Schluss mit dem Geschrei!“ hat Tom Kirk das Singen und Texten keineswegs eingestellt. Davon können sich die Konzertbesucher überzeugen, wenn Kirk „Mit leichtem Gepäck“ reist, einen ziemlich „Verwahrlosten Engel“ im Nachtbus besingt und selbstkritisch bekennt: „Ich bin so dumm“.

Der Sänger und Songwriter, der sich inzwischen eine treue Fangemeinde erspielt hat, wird im Heimathaus zahlreiche neue Lieder und natürlich seine Lieblingsstücke von der aktuellen CD vortragen. Die Texte von Tom Kirk lassen sich nicht in gängige Schubladen einsortieren – rabenschwarze Moritaten wie die „Hamstertour“ wechseln sich ab mit skurrilen Interpretationen banaler Alltagsereignisse, erfrischender Nonsens trifft auf emotionale Balladen. Mal konstatiert der Künstler nüchtern „Die Welt ist voller Idioten“, dann besingt er melancholisch-romantisch die „Feldhasen in Dortmund-Nord“. Kirk plaudert und sinniert, fordert heraus und ist dabei voll Selbstironie, ohne jemals aufgesetzt zu wirken.

Mühelos gelingt es dem gebürtigen Hamburger, einen guten Kontakt zum Publikum aufzubauen und die Zuschauer miteinzubeziehen. Auf der Gitarre ist er Purist – sein sparsamer, intensiver Sound, bisweilen ergänzt durch gekonntes Mundharmonikaspiel, ist zu seinem Markenzeichen geworden.

Tom Kirk ist in der norddeutschen Musikszene in den 90er Jahren mit der Folkband „Halewyn“ bekannt geworden. Von 2002 bis 2008 stand er als Solist mit dem Programm „Von irisch bis satirisch“ auf der Bühne. Mit Halewyn veröffentlichte er die CD „Des Teufels Horn“, als Solointerpret „Zwei Seiten“, „Straßenmusik für Kinder“ und „Schluss mit dem Geschrei!“.

Kirk ist Jahrgang 1964 und lebt und arbeitet in der Nähe von Walsrode. Der frühe Vogel ist sein erklärter Feind, seine Katze hat sich trotz Verbots piercen lassen. Der Nazi am Dorfteich beschäftigt ihn ebenso wie die Frage, ob Spinnen Freunde sein können.