Freitag, 16.05.2008: Kunst & Kulinarisches - Kristallglasharfen

Musikal-Clownin Josephine


Zarte Töne aus filigranen Kelchen

„ ... Josephine alias Susanne Würmell aus Hannover, verzaubert als Musikalclownin mit 37 mundgeblasenen Gläsern das Publikum. Sie gehört wohl zu den perfekten Glasharfenspielerinnen und wurde auch in Frankreich, Italien und in der Schweiz mit Lob überschüttet. Es ist optisch und musikalisch ein Genuss, ihr zuzusehen und zuzuhören. Feinfühligkeit, Eleganz und Fingerfertigkeit vereinen sich, wenn sie die Gläser zum Klingen bringt. Ihr Programm begann mit "Morgenstimmung" aus Peer Gynt. So zart, wie ein junger Tag sich aus dem Nebel erhebt, so zart und feinfühlig war diese Interpretation..."
Wochenblatt für das Deister-Sünteltal, 01.12.2004

Die Künstlerin Susanne Würmell ist Glasharfenistin mit Leib und Seele.

Die Grundlagen Ihres Berufes und Ihrer Berufung sind sowohl musikalischer, schauspielerischer als auch pädagogischer Natur. In ihrer Heimatstadt Frankfurt/Main absolvierte Sie die Ausbildung zur Erzieherin.

Aus- und Fortbildung in den Fächern der Bühnenkunst waren Stationen in ihrem autodidaktischen Lernen: Pantomime bei Carlos Martinez (Spanien) und Yanci (Partner von Marcel Marceau), Clownerie bei Pierre Byland (Schweiz), Bühnenfechten und Commedia dell’Arte bei Alberto Fortuzzi (Italien) und Jonglage bei zahlreichen europäischen Festivals folgten.

In dieser Zeit rief Sie ihre Clownsfigur Josephine ins Leben. Sie öffnete die Tür nach außen, um sie ihr Publikum bezaubern zu lassen.

„Der Rhythmus, der immer mit muß ...“ den sieht und hört man in der Musik und den Bewegungen Josephines. Von Grund an lernte sie das Studium der Rhythmik. An der Hochschule für Musik und Theater in Hannover vereinte Sie ihre Liebe zu Rhythmus und Schauspielerei.

Die Künstlerin bietet ihrem Publikum seit über 10 Jahren ein sich ständig erweiterndes vielfältiges Angebot an „schalkhaltigen“ Shows, Walk-Acts und Entrées an. Im Zusammenspiel mit Gitarre, Ukulele, Mandoline, Violoncello oder solistisch präsentiert sie Originalkompositionen für Glasharmonika, argentinische Tangos, „Ohrwürmer“, Opernmelodien und mehr.

Die Atmosphäre für Josephines Darbietungen erschafft das im Rampenlicht erstrahlende gläserne Gebilde ihres Instrumentes und einige fein ausgewählte Requisiten á la Josephine.

Mit Ihrer Musik prägte sie unter anderem auch den 2006 prämierten deutschen Kurzfilm „Kristall“, der bei den 59. Filmfestspielen in Cannes mit dem Grand prix Canal+ ausgezeichnet wurde.

Sie nimmt ungewöhnliche Engagements oder Spielorte - wie z.B. Glasmusik und Animation im ICE - mit Begeisterung als Herausforderung und zum Kreieren neuer Auftrittsideen an.

Intensive Gesangs- und Stimmarbeit bei Martin Sauermann, Schüler des amerikanischen Tenors Peter Elkus, gehören seit 1996 bis heute zu einer wichtigen Säule Ihres künstlerischen Schaffens und Wachsens.


Eingebettet wird das Glasharfenspiel in gastronomische Genüsse vom Buffet, die das Restaurant Café NebenAn bereit stellt.